Essays

Schaffen wir das?

"Schaffen wir das mit den Flüchtlingen?" Diese Frage stellte Bettina Flitner zufälligen Passanten und bekannten Leipzigerinnen und Leipzigern. Die Antworten schrieben die Menschen selber auf und liessen sich mit ihrem Schild porträtieren. Die Antworten, zwischen Zuversicht und Zukunftsängsten, spiegeln die deutsche Gefühlslage zu der Frage. Die Arbeit entstand im Auftrag des "Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland".
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Prostituierte

Viele hundert Kilometer fuhr Bettina Flitner zusammen mit den Streetworkern der Organisation Karo e.V., die sich um Prostituierte kümmert, entlang des "längsten Straßenstrich Europas", zwischen Deutschland und Tschechien. Sie fotografierte die Frauen da, wo sie arbeiten: Auf der Straße, im Gebüsch, im Wald. Und fragte sie: "Wovon träumen Sie?"
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Das sozialistische Musterdorf Mestlin

Ein paar Sommerwochen lang lebte Bettina Flitner in dem mecklenburgischen Dorf. Sie streifte durch den Ort, und machte sich auf die Suche nach der Erinnerung. Sie sprach mit den Menschen und entdeckte in Kellern und auf Dachböden aufbewahrte und weggeräumte Geschichte. Dabei entstand das Fotoessay »Was ist die DDR für Dich?“ – eine Serie von Portraits und Stilleben versehen mit den Kommentaren der Mestlinerinnen und Mestlinern.
36-teilige Fotoarbeit, 2013 Mehr

Boatpeople

30-teilige Fotoarbeit

Ruhig aber stetig ziehen die Boatpeople flussaufwärts. Für ihre Prozession gegen den Strom holte Bettina Flitner sehr unterschiedliche Individuen und Gruppen in ihre Barke aus Burma: vom Dreigestirn bis zu Managern, vom Obdachlosen bis hin zu den Rittern vom Heiligen Grab.
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Zum Buch

Freier

Zehn Tage lang war Bettina Flitner in einem Großbordell in Stuttgart.
Sie fragte die Gäste des Hauses: "Warum sind Sie hier?" Die Männer, zwischen 23 und 73, antworteten - und liessen sich auf den Betten fotografieren. Die Arbeit erschien im Stern. Mehr

18-teilige Fotoarbeit, 2013

Besuch im Kongo

Bettina Flitner war mit dem Hilfswerk missio im November 2011 in dem von Gewalt und Krieg gezeichneten Kongo. Sie hat hingesehen und zugehört. In ihrem Bericht geht es nicht nur um das Grauen, sondern auch um die Hoffnung. Mehr

FRAUEN die forschen

2008

Im Frühjahr und Sommer 2008 realisierte Bettina Flitner die Porträts von 25 Spitzenforscherinnen in Deutschland und in der Schweiz. Es sind Physikerinnen und Biologinnen, Astronominnen und Chemikerinnen, Medizinerinnen und Mathematikerinnen.

Zur Ausstellung erschien der Bildband „Frauen, die forschen“ von Bettina Flitner (Foto) und Jeanne Rubner (Text) in der Collection Rolf Heyne.

Die Europäerinnen

2001-2006

Drei Jahre lang ist Bettina Flitner kreuz und quer durch Europa gereist, um „große Europäerinnen, die unseren Kontinent geprägt haben“ zu fotografieren: Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen, Schriftstellerinnen und Forscherinnen, Politikerinnen und Menschenrechtlerinnen. Frauen, die in ihrem Land und darüber hinaus Herausragendes geleistet haben.

Ausstellung
Buch

 

Ich bin stolz, ein Rechter zu sein

15-teilige Fotoarbeit

Sie leben in den Vorstädten von Berlin. Sie tragen Springerstiefel, „White power“-Jacken und  kahl rasierte Schädel. Bettina Flitner sprach sie an, beobachtete und fotografierte sie. Was verstehen sie unter "rechts"? Und was könnten ihre Motive sein?

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Mein Feind

12-teilige Fotoarbeit, 1992

Haben Sie einen Feind? Und wenn ja, was würden Sie mit ihm tun – wenn Sie es ungestraft tun dürften? Diese Frage stellte Bettina Flitner zufälligen Passantinnen auf den Straßen von Köln und Berlin.

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Mein Denkmal

12-teilige Fotoarbeit, 1994

Haben Sie ein Denkmal verdient? Und wenn ja, wofür? Bettina Flitner baute im Frühling 1994 ihr Studio einige Wochen lang in den Räumen der "Selbsthilfe" des Kölner Stadtteils Chorweiler auf, der als sozialer Brennpunkt gilt.

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Mein Herz

12-teilige Fotoarbeit, 1996

Haben Sie jemals Ihr Herz verloren? Und wenn ja, mit welchen Folgen? Wie schon bei den beiden ersten Arbeiten Mein Feind und Mein Denkmal arbeitete Bettina Flitner auch für diesen letzten Teil der Trilogie mit zufälligen Passantinnen. 

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Sextouristen

Reportage, 1994

Zum ersten Mal werden in dieser Reportage in Pattaya, dem „größten Freiluftbordell“ von Thailand, nicht nur die Frauen gezeigt, die als Prostituierte arbeiten, sondern auch die Freier.

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Siegerehrung

9-teilige Fotoarbeit, 1992

Menschen im Olympia Stadion in Berlin - über ein halbes Jahrhundert nach den Olympischen Spielen 1936. Menschen, die keine Sieger sind, sondern eher Alltagshelden und -heldinnen. Wofür wollten sie in ihrem Leben immer schon mal geehrt werden?

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Marlene

10-teilige Fotoarbeit, 1992

Friedhof Friedenau Berlin 16. Mai 1992. Marlene Dietrich wird auf ihren Wunsch in Berlin beerdigt. Die Berliner und Berlinerinnen reagieren unterschiedlich auf die Überführung und Beerdigung des Stars in ihrer alten Heimatstadt. Die Frauen der Generation von Marlene Dietrich pflegen die Nachbargräber. Was halten sie von der Beerdigung der Zurückgekehrten in ihrer Geburtsstadt Berlin?  Mehr

Nachbarn

15–teilige Fotoarbeit, 1991

Albert-Schweitzer-Straße 21 und 22 in Hoyerswerda. Nach den Ausschreitungen von Deutschen gegen Ausländer, mit denen sie seit Jahren Wand an Wand wohnen. Was ist eigentlich passiert?

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Reportage aus dem Niemandsland

46–teilige Fotoarbeit, 1989/90

Herbst 1989. Die Mauer fällt. Und plötzlich stehen sie sich gegenüber, die Menschen aus Ost und West. Im Niemandsland des wiedervereinigten Deutschlands. Monatelang durchwanderte Bettina Flitner den Grenzstreifen von Berlin und fragte die Menschen: Was fühlen Sie jetzt?

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